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Du möchtest Deine GmbH im Jahr 2027 liquidieren und wissen, welche Kosten auf Dich zukommen? Ob Notar, Handelsregister, Schuldenruf im SHAB, Treuhänder oder Steuern: Die Kosten einer GmbH-Liquidation setzen sich aus verschiedenen Positionen zusammen. Je nach Kanton, Ausgangslage und gewünschtem Vorgehen können die Gesamtkosten deutlich variieren.
In diesem Ratgeber erfährst Du, mit welchen Kosten Du bei der Liquidation Deiner GmbH in der Schweiz rechnen solltest, welche Gebühren obligatorisch sind und wo Du Geld sparen kannst. Wir zeigen Dir anhand konkreter Rechenbeispiele, wie viel eine reguläre Liquidation kostet und welche zusätzlichen Ausgaben bei einer verkürzten Löschungsfrist entstehen.
Die genannten notareo-Preise entsprechen den derzeit veröffentlichten Angeboten.
Hast Du Fragen zu den Gründungskosten Deiner GmbH oder AG?
Du möchtest ein Unternehmen gründen und fragst Dich, mit welchen Gründungskosten Du rechnen musst? Ob Du eine GmbH oder eine Aktiengesellschaft (AG) gründen möchtest: Neben dem Stamm- beziehungsweise Aktienkapital fallen verschiedene Kosten für Notariat, Handelsregister, Beratung und administrative Aufgaben an. Auch die spätere Buchhaltung und die steuerliche Behandlung der Gründungskosten solltest Du von Anfang an berücksichtigen.
Die gute Nachricht: Wenn Du Deine Gründung sorgfältig planst, kannst Du die Kosten besser kontrollieren, unnötige Ausgaben vermeiden und Dein Budget gezielt einsetzen.
In diesem Ratgeber erfährst Du, welche Gründungskosten in der Schweiz entstehen, worin sich die GmbH Gründungskosten und die Kosten einer Aktiengesellschaft unterscheiden und was Du bei der buchhalterischen Erfassung beachten solltest. Ausserdem zeigen wir Dir, was hinter den Begriffen Gründungskosten abschreiben, Aktivierung Gründungskosten und Abschreibung Gründungskosten steckt.
Du möchtest Deine Firma gründen und suchst eine unkomplizierte Lösung? notareo unterstützt Dich dabei, den Gründungsprozess zu verstehen und die nächsten Schritte effizient anzugehen. Zögere deshalb nicht, uns zu kontaktieren. Wir helfen Dir gerne weiter.
Als Gründungskosten werden die Ausgaben bezeichnet, die im Zusammenhang mit der Errichtung eines Unternehmens entstehen. Sie fallen typischerweise vor oder während der Gründung an und können je nach Rechtsform, Kanton und Umfang der benötigten Dienstleistungen unterschiedlich hoch ausfallen.
Zu den häufigsten Gründungskosten gehören:
Nicht jede Ausgabe, die zeitlich vor der Unternehmensgründung entsteht, ist automatisch eine Gründungsausgabe. Kosten für Marktforschung, Werbung, die Entwicklung eines Geschäftsmodells oder die allgemeine Vorbereitung einer Geschäftsidee müssen je nach Art und Zusammenhang separat beurteilt werden.
Wichtig ist ausserdem die Unterscheidung zwischen Gründungskosten und dem erforderlichen Gesellschaftskapital. Das Stammkapital einer GmbH oder das Aktienkapital einer AG ist nicht einfach eine Gebühr, die Du für die Gründung bezahlst. Es wird der Gesellschaft zur Verfügung gestellt und bildet einen Bestandteil ihrer Finanzierung.
Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist eine beliebte Rechtsform für kleine und mittlere Unternehmen sowie für viele Dienstleistungsbetriebe. Sie bietet eine eigene Rechtspersönlichkeit und begrenzt die Haftung grundsätzlich auf das Gesellschaftsvermögen, wobei gesetzliche und vertragliche Sonderfälle zu beachten sind.
Wenn Du eine GmbH gründest, solltest Du zwischen dem erforderlichen Stammkapital und den eigentlichen Gründungskosten unterscheiden.
Wie hoch sind die GmbH Gründungskosten?
Die tatsächlichen GmbH Gründungskosten hängen unter anderem davon ab, in welchem Kanton Du gründest, wie komplex Deine Statuten sind und ob Du zusätzliche Beratungsleistungen benötigst.
Für eine einfache GmbH-Gründung kannst Du als grobe Budgetorientierung mit einigen Hundert bis wenigen Tausend Schweizer Franken an Gründungskosten rechnen. Das ist eine Schätzung und keine verbindliche Preisauskunft. Bei individuellen Statuten, komplexen Beteiligungsverhältnissen oder zusätzlichem Beratungsbedarf können die Kosten höher ausfallen.
Typische Kostenpositionen sind:

Wie viel Stammkapital brauchst Du für eine GmbH?
Das gesetzliche Mindeststammkapital einer Schweizer GmbH beträgt CHF 20'000. Es muss grundsätzlich vollständig liberiert sein, also durch Einlagen gedeckt werden.
Dieses Kapital ist von den Gründungskosten zu unterscheiden. Nach der Gründung steht es der Gesellschaft im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben für ihre Geschäftstätigkeit zur Verfügung. Es ist deshalb nicht mit einer einmaligen Ausgabe gleichzusetzen. Eine Alternative zur Einlage in Bar ist die Gründung durch Sacheinlage. Hier findest Du mehr Informationen dazu.
Möchtest Du mehr über die allgemeinen Hintergründe zur Gründung einer GmbH erfahren, kannst Du Dich hier informieren.
Wenn Du Deine GmbH gründest, lohnt es sich, nicht nur die Gebühren für die Errichtung einzuplanen. Berücksichtige auch die Liquidität, die Du in den ersten Monaten für Miete, Software, Versicherungen, Marketing und weitere laufende Ausgaben benötigst.
Dein Vorteil: Mit einer realistischen Kostenplanung kannst Du Deine GmbH von Anfang an finanziell solide aufstellen und unangenehme Überraschungen vermeiden.
Die Aktiengesellschaft ist eine geeignete Rechtsform, wenn Du beispielsweise mit mehreren Investoren zusammenarbeiten, Beteiligungen klar strukturieren oder Dein Unternehmen auf Wachstum ausrichten möchtest.
Die Gründungskosten einer Aktiengesellschaft setzen sich aus ähnlichen Bestandteilen wie bei einer GmbH zusammen. Allerdings können die Gründung und die Organisation einer AG je nach Ausgestaltung anspruchsvoller sein.
Welche Kosten entstehen bei der Gründung einer Aktiengesellschaft?
Zu den typischen Kostenpositionen gehören:
Die Aktiengesellschaft Gründungskosten hängen davon ab, ob Du eine einfache Gesellschaft mit wenigen Aktionären gründest oder eine komplexere Struktur mit besonderen Beteiligungsrechten benötigst.
Für eine einfache AG-Gründung solltest Du als grobe Orientierung ebenfalls ein Budget von einigen Hundert bis mehreren Tausend Franken für die Gründungsdienstleistungen und Gebühren prüfen. Der konkrete Betrag hängt vom Kanton, dem Notariat, dem Anbieter und dem individuellen Aufwand ab.
Wie hoch ist das Mindestaktienkapital einer AG?
Das Aktienkapital einer Schweizer AG beträgt mindestens CHF 100'000. Bei der Gründung müssen grundsätzlich mindestens 20 Prozent des Nennwerts jeder Aktie liberiert sein; insgesamt sind jedoch mindestens CHF 50'000 einzuzahlen.
Diese Kapitalanforderungen sind nicht mit den eigentlichen Gründungskosten zu verwechseln. Das Aktienkapital wird Teil des Gesellschaftsvermögens und dient der Finanzierung des Unternehmens.
Wenn Du die gründungskosten aktiengesellschaft kalkulierst, solltest Du deshalb immer zwei separate Beträge planen: das erforderliche Aktienkapital und die Gebühren für die Gründung.
Für wen lohnt sich eine AG?
Eine AG kann besonders sinnvoll sein, wenn Du Investoren beteiligen, Aktien übertragen oder eine Unternehmensstruktur mit mehreren Aktionären aufbauen möchtest. Allerdings können auch der administrative Aufwand und die Kosten für die laufende Organisation höher ausfallen. Möchtest Du mehr über die allgemeinen Hintergründe zur Gründung einer AG erfahren, kannst Du Dich hier informieren.
Bevor Du Dich entscheidest, solltest Du deshalb nicht nur die Gründungskosten vergleichen. Wichtig sind ebenso die Haftung, die Kapitalanforderungen, die steuerliche Situation und die langfristigen Ziele Deines Unternehmens.
Wenn Du nach ag gründungskosten schweiz oder aktiengesellschaft gründungskosten schweiz suchst, wirst Du feststellen, dass nicht jede Gründung gleich viel kostet.
Ein Grund dafür sind die unterschiedlichen Gebühren und Honorare, die je nach Kanton, Notariat und Dienstleister anfallen können. Auch die Komplexität der Gründung beeinflusst den Gesamtpreis.
Bei einer einfachen AG-Gründung mit standardisierten Unterlagen ist der Aufwand in der Regel besser kalkulierbar als bei einer Gesellschaft mit individuellen Statuten, besonderen Aktienkategorien oder mehreren Beteiligten.
Welche Faktoren beeinflussen die Kosten?
Der Kanton: Notariatsgebühren und weitere Rahmenbedingungen können regional unterschiedlich ausfallen.
Die Statuten: Standardisierte Statuten können den Aufwand reduzieren. Individuelle Regelungen benötigen dagegen unter Umständen zusätzliche Beratung.
Die Anzahl der Beteiligten: Mehrere Gründer, unterschiedliche Beteiligungsrechte oder besondere Vereinbarungen können die Vorbereitung komplexer machen.
Die Unterstützung bei der Gründung: Wenn Du die Unterlagen selbst vorbereitest, fallen möglicherweise weniger externe Honorare an. Dafür musst Du mehr Zeit investieren und sicherstellen, dass alle formellen Anforderungen erfüllt sind.
Zusatzleistungen: Steuerberatung, rechtliche Beratung oder Unterstützung bei der Organisation können zusätzliche Kosten verursachen, aber auch helfen, spätere Fehler zu vermeiden.
Wenn Du die aktiengesellschaft gründungskosten vergleichst, solltest Du deshalb nicht nur auf den niedrigsten Gesamtpreis achten. Prüfe genau, welche Leistungen enthalten sind, ob die Handelsregistergebühren eingeschlossen sind und welche zusätzlichen Kosten entstehen könnten.
Ein transparenter Preisvergleich hilft Dir, Angebote realistisch zu beurteilen und die für Dich passende Lösung zu wählen.
Die GmbH und die AG unterscheiden sich sowohl bei den Kapitalanforderungen als auch bei der Organisation. Die passende Rechtsform hängt deshalb nicht allein von den einmaligen Gründungskosten ab.

Die Tabelle bietet eine erste Orientierung. Sie ersetzt keine individuelle Prüfung Deiner Situation.
Wann ist eine GmbH die bessere Wahl?
Eine GmbH eignet sich häufig, wenn Du ein Unternehmen mit überschaubarer Eigentümerstruktur aufbauen möchtest und das erforderliche Stammkapital zur Verfügung hast.
Wann ist eine AG sinnvoller?
Eine AG kann Vorteile bieten, wenn Du Investoren einbinden, Beteiligungen flexibler strukturieren oder Dein Unternehmen für eine spätere Finanzierung vorbereiten möchtest.
Entscheide nicht nur nach dem Preis der Gründung. Die Rechtsform sollte zu Deinem Geschäftsmodell, Deinen Finanzierungsmöglichkeiten und Deinen langfristigen Plänen passen. Über weitere Unterschiede dieser zwei Rechtsformen erfährst Du hier.
Neben der Höhe der Gründungskosten ist für viele Unternehmer die Frage wichtig, wie diese Ausgaben in der Buchhaltung erfasst werden und ob sie steuerlich abzugsfähig sind.
Der Suchbegriff gründungskosten abschreiben wird häufig verwendet, wenn es darum geht, die anfänglichen Ausgaben nicht nur als einmalige Belastung zu betrachten, sondern ihre buchhalterische und steuerliche Behandlung zu verstehen.
Dabei ist eine Unterscheidung wichtig: Nicht jede Ausgabe muss aktiviert und anschliessend abgeschrieben werden. Viele Gründungskosten werden direkt als Aufwand erfasst. Welche Behandlung sachgerecht ist, hängt von der Art der Ausgabe, den anwendbaren Rechnungslegungsvorschriften und der steuerlichen Situation ab.
Was bedeutet Abschreibung bei Gründungskosten?
Eine Abschreibung verteilt die Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines aktivierten Vermögenswerts über dessen geschätzte Nutzungsdauer. Dadurch wird der Wert des betreffenden Vermögenswerts in der Buchhaltung schrittweise reduziert.
Bei klassischen Gründungskosten stellt sich deshalb zuerst die Frage, ob überhaupt ein aktivierbarer Vermögenswert vorliegt.
Notariatsgebühren, Handelsregistergebühren und allgemeine Aufwendungen für die Errichtung einer Gesellschaft begründen für sich allein normalerweise keinen eigenständigen Vermögenswert, der über mehrere Jahre genutzt werden kann. Solche Ausgaben werden deshalb häufig direkt als Aufwand erfasst.
Anders kann es bei Ausgaben aussehen, die im Zusammenhang mit einem identifizierbaren Vermögenswert stehen und die entsprechenden Aktivierungskriterien erfüllen. Hier ist die konkrete Art der Ausgabe entscheidend.
Sind Gründungskosten steuerlich abzugsfähig?
Geschäftsmässig begründete Aufwendungen können grundsätzlich steuerlich abzugsfähig sein. Ob und in welchem Umfang eine konkrete Ausgabe berücksichtigt werden kann, hängt jedoch von ihrer tatsächlichen Funktion, der korrekten Verbuchung und den anwendbaren steuerlichen Vorschriften ab.
Du solltest deshalb zwischen dem handelsrechtlichen Abschluss und der steuerlichen Behandlung unterscheiden. Eine buchhalterische Aktivierung bedeutet nicht automatisch, dass eine Ausgabe steuerlich gleich behandelt wird. Umgekehrt ist ein verbuchter Aufwand nicht ohne Weiteres in jedem Fall steuerlich abzugsfähig.
Wenn Du Deine Gründungskosten von Anfang an sauber dokumentierst, erleichterst Du Dir die spätere Buchhaltung und die Vorbereitung des Jahresabschlusses.
Der Begriff aktivierung gründungskosten beschreibt die Frage, ob bestimmte Ausgaben im Zusammenhang mit einer Unternehmensgründung in der Bilanz als Vermögenswert erfasst werden dürfen, statt sie unmittelbar als Aufwand zu verbuchen.
Für Schweizer Unternehmen ist dabei insbesondere das anwendbare Rechnungslegungsrecht relevant. Nach den Grundsätzen des Schweizer Obligationenrechts dürfen Vermögenswerte grundsätzlich aktiviert werden, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind und ein wirtschaftlicher Nutzen beziehungsweise ein entsprechender Vermögenswert vorliegt.
Allgemeine Gründungsaufwendungen erfüllen diese Voraussetzungen nicht automatisch.
Welche Kosten werden normalerweise direkt als Aufwand erfasst?
Dazu gehören häufig:
Die konkrete Beurteilung hängt vom jeweiligen Sachverhalt ab. Entscheidend ist, ob die Kosten einen eigenständigen aktivierbaren Vermögenswert schaffen oder lediglich die Errichtung des Unternehmens betreffen.
Welche Ausgaben können unter Umständen aktiviert werden?
Wenn Du beispielsweise im Rahmen der Unternehmensgründung eine Software, technische Anlagen oder andere eigenständig nutzbare Vermögenswerte erwirbst, kann eine Aktivierung möglich sein, sofern die einschlägigen Voraussetzungen erfüllt sind.
In diesem Fall handelt es sich allerdings nicht automatisch um aktivierbare Gründungskosten. Vielmehr wird der betreffende Vermögenswert nach den für ihn geltenden Regeln bilanziert und gegebenenfalls abgeschrieben.
Wichtig: Aktiviere Kosten nicht allein deshalb, weil sie vor der Aufnahme der Geschäftstätigkeit entstanden sind. Entscheidend sind die wirtschaftliche Substanz der Ausgabe und die anwendbaren Vorschriften.
Wenn Du nach aktivierung gründungskosten schweiz suchst, solltest Du besonders auf die Unterscheidung zwischen handelsrechtlicher Rechnungslegung und steuerlicher Anerkennung achten.
Die Schweizer Rechnungslegung nach Obligationenrecht enthält Vorgaben dazu, welche Vermögenswerte in der Bilanz ausgewiesen werden können. Gleichzeitig können steuerliche Regeln und die Praxis der zuständigen Steuerbehörde für die konkrete Behandlung relevant sein.
Eine Aktivierung darf deshalb nicht allein mit dem Ziel erfolgen, den ausgewiesenen Gewinn zu verändern oder die Belastung durch Gründungsausgaben auf mehrere Geschäftsjahre zu verteilen.
So gehst Du bei der Beurteilung vor

Mit dieser Vorgehensweise schaffst Du eine solide Grundlage für Deine Buchhaltung und kannst Rückfragen im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss leichter beantworten.
Stell Dir vor, Du gründest eine GmbH in der Schweiz. Für Notariat, Handelsregister und weitere Gründungsdienstleistungen fallen insgesamt CHF 2'500 an.
Diese CHF 2'500 sind nicht automatisch ein Vermögenswert. Wenn es sich um gewöhnliche Aufwendungen für die Errichtung der Gesellschaft handelt, werden sie häufig direkt als Gründungsaufwand verbucht.
Du musst sie in diesem Fall nicht künstlich über mehrere Jahre verteilen, nur weil Du nach gründungskosten abschreiben suchst.
Zusätzlich kaufst Du für Dein Unternehmen eine Softwarelizenz für CHF 3'000, die über mehrere Jahre genutzt werden soll. Ob die Software zu aktivieren ist und wie sie abzuschreiben ist, hängt unter anderem von der Art der Lizenz, den vertraglichen Rechten, der Nutzungsdauer und den anwendbaren Rechnungslegungsvorschriften ab.
Dieses Beispiel zeigt: Die Behandlung richtet sich nicht allein danach, wann Du eine Ausgabe getätigt hast, sondern vor allem danach, was Du dafür erhalten hast.
Warum ist die richtige Verbuchung so wichtig?
Eine sachgerechte Verbuchung sorgt dafür, dass Deine Bilanz und Erfolgsrechnung ein möglichst zutreffendes Bild Deiner finanziellen Situation vermitteln.
Wenn Du Gründungskosten falsch aktivierst oder unzutreffend abschreibst, kann dies zu Korrekturen beim Jahresabschluss führen. Auch die steuerliche Beurteilung kann dadurch komplizierter werden.
Gerade im ersten Geschäftsjahr lohnt es sich deshalb, die Belege vollständig aufzubewahren und bei Unsicherheiten fachlichen Rat einzuholen.
Du musst nicht an jeder Leistung sparen, um Dein Unternehmen kosteneffizient zu gründen. Entscheidend ist, dass Du unnötige Ausgaben vermeidest und die Leistungen auswählst, die Du tatsächlich benötigst.
Vergleiche verschiedene Angebote nicht nur anhand des beworbenen Einstiegspreises. Prüfe, ob Notariatskosten, Handelsregistergebühren, die Erstellung der Dokumente und weitere Leistungen enthalten sind.
Je klarer Du Deine Angaben zu Firma, Sitz, Zweck, Kapital und Beteiligten vorbereitest, desto einfacher kann der Gründungsprozess ablaufen. Vollständige Unterlagen helfen, Rückfragen und Verzögerungen zu reduzieren.
Die günstigste Gründung ist nicht zwangsläufig die beste Lösung. Wenn Du später Investoren aufnehmen oder Beteiligungen anders strukturieren möchtest, kann eine vorausschauende Rechtsformwahl zusätzliche Anpassungen vermeiden.
Digitale Lösungen können die Vorbereitung, Koordination und Abwicklung einer Gründung vereinfachen. Achte darauf, dass die gewählte Lösung zu Deinem Vorhaben passt und die gesetzlich erforderlichen Schritte zuverlässig abdeckt.
Neben den einmaligen Gründungskosten solltest Du auch Buchhaltung, Versicherungen, mögliche Lohnadministration, Bankgebühren und weitere betriebliche Ausgaben berücksichtigen.
So stellst Du sicher, dass Dein Unternehmen nicht nur gegründet wird, sondern auch nach den ersten Monaten finanziell handlungsfähig bleibt.
Bevor Du Deine GmbH oder AG gründest, empfiehlt sich eine strukturierte Kostenplanung.
Nutze diese Checkliste, um die wichtigsten Positionen im Blick zu behalten:
Trenne in Deinem Budget das erforderliche Gesellschaftskapital von den einmaligen Gründungskosten und den laufenden Betriebsausgaben. So erkennst Du, wie viel Geld Du tatsächlich für die Gründung benötigst und welche Mittel nach der Errichtung für den operativen Betrieb verfügbar sein sollten.
Die Gründungskosten gehören zu den ersten finanziellen Entscheidungen, die Du als Unternehmer triffst. Ob Du eine GmbH oder eine Aktiengesellschaft gründest: Mit einer realistischen Budgetplanung, vollständigen Unterlagen und einer klaren Übersicht über alle Gebühren kannst Du den Start besser vorbereiten.
Bei den GmbH Gründungskosten und den aktiengesellschaft gründungskosten solltest Du immer zwischen den eigentlichen Gründungsaufwendungen und dem erforderlichen Gesellschaftskapital unterscheiden. Ebenso wichtig ist die korrekte buchhalterische Behandlung. Allgemeine Gründungskosten werden häufig direkt als Aufwand erfasst, während die Aktivierung und Abschreibung einzelner Vermögenswerte gesondert beurteilt werden müssen.
Wenn Du Deine Gründungskosten von Anfang an richtig einordnest, schaffst Du eine gute Grundlage für Deine Buchhaltung, Deinen Jahresabschluss und die weitere Entwicklung Deines Unternehmens.
Du möchtest Deine Firma in der Schweiz gründen, ohne Dich durch unnötige administrative Schritte arbeiten zu müssen?
Mit notareo kannst Du Dich über die nächsten Schritte informieren und die passende Unterstützung für Deine Gründung finden. Kontaktiere uns, damit Dir bei Fragen weiterhelfen und Dich in Deinem Vorhaben unterstützen können. Verschaffe Dir einen Überblick über den Ablauf, kläre die wichtigsten Fragen und bringe Dein Vorhaben strukturiert auf den Weg.
Starte jetzt mit Deiner Unternehmensgründung und konzentriere Dich auf das, was wirklich zählt: den Aufbau Deines Geschäfts.
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Die Kosten hängen von der Rechtsform, dem Umfang der benötigten Dienstleistungen und den kantonalen Gebühren ab. Bei einer GmbH oder AG fallen typischerweise Notarkosten, Kosten für Gründungsunterlagen und Handelsregistergebühren an.
Die Gesamtkosten setzen sich aus den Kosten für die Gründungsdienstleistungen, der notariellen Beurkundung, den Handelsregistergebühren und allfälligen weiteren Ausgaben zusammen. Das Stammkapital von CHF 20'000 ist davon getrennt zu betrachten.
Bei der AG kommen zu den eigentlichen Gründungskosten insbesondere die Kosten für die notarielle Beurkundung und die Handelsregistereintragung hinzu. Das gesetzliche Aktienkapital beträgt CHF 100'000, wovon grundsätzlich mindestens CHF 50'000 liberiert werden müssen.
Die Notarkosten variieren je nach Kanton, Rechtsform und Aufwand. Vergleiche deshalb, welche Beurkundungen, Beglaubigungen und Beratungsleistungen im Angebot enthalten sind.
Nach der Gründung können geschäftlich begründete und korrekt verbuchte Ausgaben grundsätzlich über das Gesellschaftsvermögen bezahlt werden. Entscheidend sind der Zeitpunkt, die rechtliche Zuordnung und die korrekte buchhalterische Behandlung.
Die steuerliche Behandlung hängt von der Art der Ausgabe und den anwendbaren Rechnungslegungsvorschriften ab. Nicht jede Ausgabe darf automatisch sofort als Aufwand verbucht werden.
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Clemens Suter
Juristischer Berater